Montag, 20. Februar 2012

latest state of mind - Reflexion, mon amour.

Ich lese mir meinen ersten Text durch, den ich über dich verfasst habe. So völlig überladen von meinen Gefühlen zu dir, meiner scheinbar rosaroten Brille, so wie ich mittlerweile nicht mehr fühlen kann, wenn wir schreiben. Es ist einfach nicht so, wie in den ersten Wochen danach, als meine Euphorie noch ganz frisch war. Tage, an denen ich überlegte, wie es wohl wäre, dich einmal wiederzusehen und Nächte in denen ich davon geträumt habe, wie ich dich wieder in meine Arme schließen kann und du mir morgens wieder dein schönstes Lächeln schenkst.

Vielleicht habe ich mich einfach mit der Zeit verraten, bin uninteressant für dich geworden oder wurde schlichtweg einfach irgendwo in deinem Gedächtnis verbuddelt, als irgendein Mädchen, niemand von großer Bedeutung. Wie oft habe ich mich auch schon diesem Aspekt gestellt, dass ich tue, als würde ich einsehen, dass diese Gefühle einfach nicht weiter gedeihen können. Warum auch immer bei diesem Satz gerade ein Grinsen über mein Gesicht schleicht.. 

Auch, wenn es nicht mehr so ist wie anfangs: Du fehlst mir immernoch mehr, als ich mir wirklich eingestehen will.
Dreht die Zeit zurück.

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