Montag, 30. Januar 2012
Alltagsshizzle - it's confusing
Reißerische Ideen, die flehen, aus meinem Kopf ausbrechen zu dürfen. Ich konzentriere mich nicht auf die Straße, die Menschen oder die feinen Steinchen unter meinen Schuhsohlen, nur auf meine Gedanken. Erschlagen von Poesie und Zitaten blicke ich zu Boden, murmle etwas in meinen kuschelweichen, warmen Schal und schaue kurz hoch, wiederhole es, diesmal etwas lauter. Ob bewusst oder nicht, ich will es festhalten, mir einprägen. Nicht gerade meine Stärke, doch in der Ruhe liegt ja bekanntlich die Kraft. Und die hatte ich diesmal. Schritt für Schritt ein Wort, ich biege um die Ecke und wirre Sätze kreisen durch mein Gehirn, mein Unterbewusstsein scheint mir Streiche zu spielen, dieses schelmische Biest! An der Kreuzung schaue ich hoch, komme kurz vor ihr zum stehen und ernte noch einen unerfreuten Blick eines Autofahrers. Für diese Sekunde scheint mein Kopf völlig frei und leer, doch schon setzen sich meine Beine wieder in Bewegung, Schritt um Schritt, bald bin ich am Ziel..
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