Dieses
Verlangen mit dir zu schreiben, diese Momente, in denen ich das Chatfenster schon offen habe,
tausende Fragen, die ich dir stellen will, kein Smalltalk, es gibt
auch bedeutende Angelegenheiten. Aber nein, zu
groß die Furcht, dass ich dich vielleicht nerven würde. Und so kommt es, dass
der Kontakt immer weniger
wird, nach und nach in sich zusammen bricht - ich will das nicht,
VERDAMMT!
Ich war auf
nem Trip, hab geweint wegen dir, zwar mehr unbewusst, doch als mein
bester Freund mir am Tag danach erzählt
hat, wie am Ende ich war, kam das doch schon krass.. zu krass. Ich
kenne dich ja kaum, prinzipiell
bist du sogar mehr ein Fremder als ein Bekannter, trotzdem schrie ich deinen Namen in die Nacht und wiederholte immerwieder „Ich will das nicht!“
. Ich will dich nicht verlieren, auch wenn ich dich nie hatte, du nur für diesen einen Abend richtig da warst, immer an meiner Seite. Es tat so gut, malwieder solche Nähe zu spüren, dass ich jeden Moment genossen habe und am liebsten die Zeit angehalten hätte.
Weißt du.. die
Dinge, von denen du mir
erzählst und die Seiten, die du mir von dir zeigst, ganz gleich ob nun Realität
oder Fiktion, sie schmeicheln
mir und das sogar sehr. Deine lieben, sachlichen und zugleich
unterschwelligen Worte, sie
faszinieren mich, machen mich hungrig auf mehr. Diese Gier nach dir
macht mich langsam verrückt, mir geht es wie auf Entzug, wenn ich nicht mit dir
schreiben kann beziehungsweise
es nicht will, weil ich mich einfach nicht traue. Schließlich wäre es im Bezug auf die letzten Tage nicht das
erste Mal, dass ich
eine schroffe, karge Antwort bekomme, die das Gespräch prompt wieder
beendet und mich symbolisch
auf die kalten Steine zurückwirft. Da steh ich ab jetzt wohl auf der
unangenehmen, gar
quälenden Seite dieser Verbindung. Das zeigt mir malwieder: Entfernungen zwischen Menschen sind einfach ne bekloppte Sache.
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