Samstag, 7. Januar 2012

Freundschaft und Liebe, zwei dehnbare Begriffe


In meinem ersten Teil von Freundschaft und Liebe, zwei dehnbare Begriffe geht es um die Freundschaft und meine Persönlichen Ansichten dazu. Einleiten möchte ich das ganze mit einem Zitat über die Freundschaft, das mir persönlich gut gefällt und einen wesentlichen Punkt wiederspiegelt: 

Was für den Vogel die Kraft der Schwingen, das ist für den Menschen die Freundschaft; sie erhebt ihn über den Staub der Erde. - Zenta Maurina

Es gibt viele Leute, mit denen ich einfach nichts anfangen kann, zu viele Unterschiede in der Persönlichkeit. Nicht, dass ich mich für etwas besseres halte, nein. Meist erzielen sie bessere Leistungen in der Schule, haben mehr ach so tolle Freunde oder sind hübscher. Je nachdem, wen ich da jetzt betrachte. Aber was bedeutet das schon? Bei mir zählt Klasse statt Masse, wenn es um richtige Freundschaften geht. 

Denn was bringt mir das hübscheste Mädchen der Stadt, wenn sie mich nicht nimmt wie ich bin?
Was bringen mir hunderte an Freunden, die ich nichteinmal richtig kenne und die mir garnicht so nahestehen, dass ich ihnen vertrauen könnte?
Was bringen mir meine leistungsstarken Klassenkameraden, wenn sie mir zwar Sympathie vorheucheln, sich jedoch kaum, dass ich mich umdrehe, die Mäuler über mich zerreißen?

Um mal nur 3 Punkte zu nennen, ich könnte die Liste durchaus noch erweitern, aber anstatt mich an den schlechten Dingen aufzuhalten, erzähle ich lieber, was mich an meinem kleinen aber feinen Freundeskreis schätze:



  • Vertrauen - Beispielsweise darf ich gewiss sein, dass egal was ich ihnen erzähle, es unter uns bleibt. Außerdem weiß ich, dass sie mir ihre Ansichten immer ins Gesicht sagen würden und ich nicht hinterrücks etwas erfahren muss.
  • Verständnis - Habe ich Probleme, können sie sich in mich reinversetzen und verstehen auch meine Bedenken und können mir guten Rat geben, egal ob es nun um Liebe, Familie oder andere Sorgen geht.
  • Humor - Etwas, das mir sehr wichtig ist, da ich selbst einen etwas zwiespältigen Humor habe. Ich kann mich auch hier glücklich schätzen, dass meine Freunde diesen ebenfalls pflegen und wissen, wie manche Bemerkungen gemeint sind.
  • Halt - An guten wie an schlechten Tagen oder wenn ich einfach mal ein Stimmungstief habe, helfen sie mir wieder hoch, reichen mir die Hand und motivieren mich, nach vorn zu schauen. Sie zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht und erinnern mich an schöne, tolle Tage, welche gewiss wiederkommen werden.
  • Zuneigung - Es gibt gewisse Personen, die mir mehr Liebe entgegen bringen, als ich sie in manch einer Beziehung auf die Dauer erfahren habe. Meist sind es schon die kleinen Dinge, wegen der ich mich glücklich schätze, wie eine feste Umarmung oder ein freundliches Hallo! am Morgen, unterlegt von einem netten, warmen Lächeln.

Ich denke, an dieser Stelle ist ein dickes Dankeschön an die angebracht, die mir durch ihr Dasein diese Worte entlocken und die ich meine Freunde nennen darf. :)


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